Liebe Eltern, mit der Einschulung beginnt für Ihr Kind ein neuer Lebensabschnitt. Von jetzt ab wird es mehrere Stunden am Tag außerhalb der Familie in der Schule verbringen und neue Anforderungen und Aufgaben zu meistern haben. Normalerweise freuen sich Kinder auf die Schule und können es gar nicht erwarten, eingeschult zu werden. Sie wollen Neues lernen und unabhängiger werden. Dennoch braucht Ihr Kind gerade jetzt das Gefühl der Geborgenheit und Sicherheit, Ihre Geduld und Ihr Verständnis helfen ihm sicher, mögliche Ängste zu überwinden.
In der Schule hilft der neue Klassenlehrer Ihrem Kind, sich schnell zurechtzufinden. Ebenso wie Sie investieren Lehrer und Lehrerinnen viel Zeit im täglichen Umgang mit den Kindern. Ein hohes Maß an sozialem Engagement ist für sie selbstverständlich. Ein enger Kontakt zwischen Elternhaus und Schule ist insbesondere zum Schulanfang bzw. in den ersten Schuljahren von großer Bedeutung.
Gerade seitens der Schule wünscht man sich normalerweise ein noch stärkeres Engagement der Eltern in allen Fragen, die mit der Schule zu tun haben. Nicht zuletzt soll Ihnen auch dieser kleine Ratgeber dabei helfen, Ihrem Kind den Start in diesem neuen Lebensabschnitt zu erleichtern.
Ihre Baier & Schneider GmbH & Co
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Mit dem Fahrrad unterwegs
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Entsprechend sicher ausgerüstet kann Ihr Kind auch mit dem Fahrrad zur
Schule fahren. Auffällige und zweckmäßige Kleidung sowie ein Kopfschutz
gehören zur Grundausstattung. Das Fahrrad selbst muß auf die Körpergröße
Ihres Kindes eingestellt und verkehrssicher sein. Ihr Fahrradhändler
informiert Sie gerne über Vorschriften und technische Details.
Gefahren auf dem Weg zur Schule Neben dem richtigen Verhalten im Straßenverkehr gibt es auch noch andere, grundsätzliche Dinge, die Ihr Kind wissen muß, bevor es zum ersten Mal alleine in die Schule geht. Erklären Sie ihm, daß es keine Umwege machen und ohne Verzögerung nach Hause kommen soll. Auf keinen Fall darf es etwas von Fremden annehmen oder zu Unbekannten ins Auto steigen.
Geben Sie Ihrem Kind Sicherheit
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Wecken Sie keine unnötige Angst vor der Schule, indem Sie die Schule bzw.
den Lehrer als Drohung oder Erziehungsmittel gebrauchen. Verlangen Sie von
Ihrem Kind keine Leistungen, die es nur mit Mühe oder gar nicht erbringen
kann. Ausrutscher können jedem einmal passieren. Vermeiden Sie auf jeden
Fall Vorhaltungen, Beschimpfungen oder gar Strafen.
Gemeinsam nach Lösungen suchen Erlebnisse im Klassenzimmer und Aggressionen von Mitschülern auf dem Schulweg oder im Pausenhof können Ängste hervorrufen. Versuchen Sie durch ruhige Gespräche und vorsichtiges Fragen, das Kind zum selbständigen Aussprechen seiner Probleme zu bewegen. Nur so sind Sie in der Lage, möglichen Ängsten frühzeitig zu begegnen. Hier kann es auch sinnvoll sein, den Rat eines Lehrers zu suchen, um dann gemeinsam mit diesem eine Lösung zu finden. Berücksichtigen Sie dabei aber, daß ein Lehrer in der Regel in mehreren Klassen unterrichtet und somit Kontakte mit vielen Eltern zu pflegen hat. Konzentrieren Sie sich daher bei Terminen mit dem Klassenlehrer auf das Wesentliche. Grundsätzliche Fragen zum Unterricht oder zur Schulorganisation werden dagegen im Elternabend erörtert.
Die gesunde Ernährung
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Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist gerade für Kinder sehr wichtig.
Ein nicht allzu kalorienreiches, leichtes Schulfrühstück ist eine ebenso
sinnvolle Ergänzung des täglichen Speiseplans wie frisches Obst. Auch die
Schultüte, mit der man dem Kind den Schulanfang versüßen möchte, kann neben
den süßen Überraschungen auch einige zweckmäßige Dinge enthalten. Noch ein
Hinweis: Denken Sie beim Kauf der Schultüte auch an die Geschwister des
Schulanfängers. Diese freuen sich sicher genauso über kleine Schultüten mit
einer Überraschung.
Ein erholsamer Schlaf
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Schulanfänger sollten möglichst immer zur gleichen Zeit und nicht zu spät
ins Bett gehen (spätestens zwischen 19:30 und 20:00 Uhr). In einem gut
belüfteten Kinderzimmer und mit genügend Frischluft während der Nacht
schläft Ihr Kind sicher gut. Aufregende Fernsehsendungen am Abend und
Mahlzeiten kurz vor dem Zubettgehen sind tabu. Apropos Fernsehen: Achten
Sie darauf, daß Ihr Kind nicht zu lange fernsieht. Eine halbe bis eine
Stunde sind für Schulanfänger ausreichend. Wählen Sie dafür gemeinsam mit
Ihrem Kind altersgerechte Sendungen aus.
Tollen und Spielen in der Freizeit
Wenn Ihr Kind eingeschult wird, muß es sich zunächst an neue Pflichten wie
Schule und Hausaufgaben gewöhnen. Als Ausgleich dafür braucht es ein
bestimmtes Maß an freier Zeit. Geben Sie Ihrem Kind die Gelegenheit, seine
Freizeit selbst zu planen und zu organisieren. Lassen Sie es selbst
entscheiden, ob es in den Turnverein, den Musikunterricht oder ähnliches
möchte. Im Hinblick auf eine gesunde Entwicklung braucht Ihr Kind Zeit für
sich und seine spielerischen Bedürfnisse. Schließlich hat es sich bisher
alles, was es "erlernt" hat, spielerisch angeeignet. Lassen Sie ihm daher
den Freiraum zu erproben, zu üben und nachzuahmen, was es selber möchte.
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Freies Arbeiten Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem freien Arbeiten. Ein freies Arbeiten versetzt die Kinder in die Lage, nach einem eigenem Arbeitsrhythmus selbständig und eigenverantwortlich zu lernen. Darüber hinaus ermutigt es die Kinder dazu, Eigeninitiative zu zeigen und Interessen zu entwickeln.
Lesen und Schreiben
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Abgesehen vom freien Arbeiten lernen die Kinder in der Schule vor allem
Lesen und Schreiben. Damit verbunden wird nach und nach die Sprach- und
Deutungsfähigkeit entwickelt. Das Lesen- und Schreibenlernen ist von
elementarer Bedeutung, denn damit wird die Grundlage für die gesamte
spätere Entwicklung gelegt. Eine schlechte Handschrift beeinflußt
beispielsweise nachweislich die Lern- und Leistungsentwicklung des
Schülers, deshalb ist es besonders wichtig, im 1. und 2. Schuljahr auf eine
gute Schriftqualität zu achten. Buchstaben und Wörter sollten exakt nach
Vorlage ausgeführt werden, damit das Kind eine flüssige und gut lesbare
Handschrift ausbildet.
Aller Anfang muß nicht schwer sein
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Schreiblernhefte helfen Ihrem Kind, eine gute Handschrift zu entwickeln. In
diesen Heften werden mit den jeweiligen Mal- und Schreibgeräten die
grundlegenden Bewegungsabläufe geübt. Je nachdem, ob die Lateinische oder
die Vereinfachte Ausgangsschrift gelernt wird, stehen verschiedene Hefte
zur Auswahl. Diese unterscheiden sich durch den Linienabstand und die
Lineatur, die mit oder ohne Rand und Hilfslinien ausgestattet sein kann.
Diese Hefte bzw. die darin abgebildeten Übungen sind so angelegt, daß sie
von Kindern problemlos verstanden werden. Spielerisch werden so Hemmungen
abgebaut und von Anfang an Erfolgserlebnisse vermittelt.
Um eine besondere Neuentwicklung auf diesem Gebiet handelt es sich bei der Kontrastlineatur, mit der die BRUNNEN Schulhefte und Schulblöcke der Lineatur Nr. 1 und Nr. 2 erhältlich sind. Durch den Kontrast zwischen der farbigen Fläche und der weißen Lineatur heben sich die Zeilen wesentlich besser ab. Diese einfache Hilfe ermöglicht dem ungeübten Schreibanfänger ein besseres Auffinden der Schreiblinie und vermittelt dadurch noch mehr Spaß am Schreiben.
Spielend Schreiben
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Zu Beginn verwenden die Kinder Wachsmal- oder Buntstifte bzw. Filzstifte
als Mal- und Schreibgerät. Ab dem 2. Schuljahr kommt dann der Schulfüller
zum Einsatz, der zumindest in der Grundschule auch das Hauptschreibgerät
des Kindes bleibt. Seine Schreibeigenschaften fördern die Entwicklung einer
flüssigen, gut lesbaren Handschrift. Ein guter Schulfüller verfügt über ein
ergonomisches Griffprofil für eine unverkrampfte Schreibhaltung, eine
Feder, die selbst starkem Schreibdruck standhält und eine Anzeige für den
aktuellen Tintenstand.
Mit links geht's auch Eine beim Schreibenlernen etwas benachteiligte Gruppe sind die Linkshänder. Da unsere Schreibschrift stark auf Rechtshänder ausgelegt ist, haben Linkshänder aufgrund ihrer Handhaltung Probleme zu sehen, was sie schreiben. Wenn man aber darauf achtet, daß ein Linkshänder das Schreibgerät von Anfang an weiter oben anfaßt, kann er das Geschriebene über die Schreibspitze hinweg besser sehen. Schreibgeräte mit einer etwas breiteren Spitze erleichtern das Schieben der Schrift, und die Feder bleibt nicht mehr im Papier hängen. Ein spezieller Füller mit Linkshänderfeder ist sicher sinnvoll. Angesichts der negativen Auswirkungen (Angstzustände, Lesestörungen, Rechtschreibschwierigkeiten) dürfen Linkshänder auf keinen Fall zum Schreiben mit der rechten Hand gezwungen werden.
Lesen und Vorlesen In Verbindung mit dem Schreibenlernen darf auch das Lesenlernen nicht vernachlässigt werden. Sicher ist es nicht falsch, wenn das Lesenlernen auch in der Freizeit Ihres Kindes eine wichtige Rolle spielt. Kinder, die viel lesen, haben beispielsweise weniger Probleme mit der Rechtschreibung. Auch die Bedeutung des Vorlesens im Vorschulalter darf nicht unterschätzt werden. Schon gegen Ende des 1. Schuljahres können Sie Ihrem Kind helfen, indem Sie gemeinsam mit ihm einzelne Kapitel im Wechsel lesen. Suchen Sie dazu einfach zu lesende, bebilderte Bücher mit großer Schrift und kurzen Texten aus.
Übung macht den Meister Zum Üben und Vertiefen des gelernten Stoffes können wir die Lernspielhefte der Firma Ensslin empfehlen. Sie greifen die Methodik des "Spielerischen Lernens" auf und vermitteln den Kindern auf einfachste Art und Weise die unterschiedlichsten Lerninhalte. Neben Konzentrations-, Lese- und Rechtschreibspielen sind zahlreiche weitere Titel für Kinder im Vorschul- und Grundschulalter erhältlich.
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Ein Platz zum Arbeiten Für die Hausaufgaben selbst benötigt Ihr Kind einen festen Platz, wo es in Ruhe und ohne Störungen lernen kann. Ein ergonomisch gestalteter Arbeitsplatz hilft Haltungs- und Wirbeläulenschäden vorzubeugen. Das permanente Sizten in der Schule, bei den Hausaufgaben oder vor dem Fernseherm meist noch in schlechter Körperhaltung, kann Ihrem Kind schaden. Zu einem ergonomischen Arbeitsplatz gehört beispielsweise ein in der Höhe verstellbarer Stuhl, der auf die Größe des Kindes und die Schreibtischhöhe ausgerichtet werden kann und den Rücken des Kindes wirksam stützt. Ideakerweise steht der Schreibtisch so am Fenster, daß das Licht bei einem Rechsthänder von links auf den Schreibtisch einfällt und bei einem Linkshänder von rechts.
Noch ein Hinweis zum Schluß: Packen Sie den Schulranzen Ihres Kindes jeden Tag neu, so daß es nur die Hefte und Bücher mitnimmt, die es an diesem Tag braucht und keinen überflüssigen Ballast schleppen muß.
Bastelpapiere und -kartons
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Bastelpapiere und -kartons sind ein unverzichtbares Gestaltungs- und
Spielmaterial für Schulanfänger. Hier verfügt BRUNNEN über ein
umfangreiches Angebot: Fotokarton, Bastelwellpappe,
Tonpapier, Glanzpapier,
Transparentpapier, Regenbogenpapier mit herrlichen
Farbverläufen und vieles mehr.
Wachsmalstifte, Buntstifte und
Faserschreiber
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Wachsmalstifte und Buntstifte eignen sich hervorragend zum Schreibenlernen,
Malen und Spielen. Vom ökologisch durchdachten Naturholz-Stift bis hin zu
aus- und abwaschbaren Filzstiften bieten wir hier ein komplettes,
kindgerechtes Sortiment.
Die Filzstifte von Crayola haben beispielsweise eine spezielle Malspitze für wahlweise großflächiges, dickes oder dünnes Malen. Sie gleiten weich über das Papier und geben kräftige und leuchtende Farben ab. Die spezielle Spitze setzt dem starken Druck der Kinderhand genügend Widerstand entgegen. Die Übermaltechnik und andere Innovationen begeistern nicht nur Kinder ab 3 Jahren oder Schulanfänger. Das CE-Zeichen ist in dieser Altersklasse selbstverständlich.
Mal- und Zeichenblöcke
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Unterschiedliche Papierqualitäten in den Formaten A4 und A3 werden allen
Ansprüchen gerecht.
Schulfüller Ein guter Schulfüller unterstützt die Schulanfänger bei all ihren Schreibübungen. Wichtig ist ein ergonomisches Griffprofil für eine unverkrampfte Schreibhaltung und eine Feder, die auch stärkerem Schreibdruck standhält.
Schüleretuis
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Ein spezielles Schüleretui mit passendem Inhalt für Schulanfänger wie
Holzfarbstiften, Holzbleistifte und Faserschreiber mit Tintenflüssigkeit
aus Lebensmittelfarben gibt Übersicht und hilft Ordnung zu halten.
Schreiblernhefte
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Zur Unterstützung beim Erlernen der Schrift gibt es 5 Schreiblernhefte im
praktischen A4-Querformat. Schritt für Schritt, vom großen Bogen bis zu den
einzelnen Buchstaben kann das Kind seine Schrift lernen. Beigefügte
Übungsblätter dienen als Vorlagen. Die Linienabstände sind für
Schreibanfänger ausreichend groß. Spezielle Hefte für die Lateinische und
Vereinfachte Ausgangsschrift (VA) gehen auf die
unterschiedlichen Schreibweisen ein.
Schreibübungshefte Zum Festigen der Schrift und zum Üben nach der Schule gibt es die neuen BRUNNEN-Schreibübungshefte. Das Bilderheft wird ab dem 1. Schuljahr eingesetzt. Zu kleinen Geschichten kann das Kind sein eigens Bild malen. Dazu sind die linken Seiten des Bilderheftes unliniert. Im Zahlenheft lassen sich die Ziffern von 0-9 ausgiebig üben. Das Wörterheft mit A-Z Register ist ideal zum Sammeln neu erlernter Worte - so kann sich jedes Kind sein eigenes Übersichts-Heft gestalten und der Lernfortschritt ist jederzeit sichtbar.
Schulhefte Die klassischen BRUNNEN-Schulhefte sind mit der neuentwickelten Kontrastlineatur deutlich verbessert worden. Durch den Kontrast zwischen der farbigen Fläche und der weißen Lineatur heben sich die Zeilen wesentlich besser ab. Dadurch findet der ungeübte Schreibanfänger die Schreiblinie besser und kann problemlos in der richtigen Zeile beginnen. Alle BRUNNEN-Hefte werden aus AQUA PRO NATURA-Papier hergestellt. Die Schulhefte sind wahlweise auch in Recyclingpapier erhältlich. Bei beiden Papierqualitäten handelt es sich um umwelt- und benutzerfreundliche Materialien.
Ensslin-Lernspielhefte
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Die Methodik des "Spielerischen Lernens" wird mit den
Ensslin-Lernspielheften erfolgreich aufgegriffen. So werden den Kindern auf
einfache Art und Weise die unterschiedlichsten Lerninhalte vermittelt. Ob
Konzentrations-, Lese- oder Rechtschreibspiele, die zahlreichen Titel für
Kinder im Vorschul- und Grundschulalter decken die unterschiedlichsten
Übungen ab.
Stand 7-März-2012